Auf dem Weg zum erfolgreichen Trader begehen viele Anfänger Fehler, die häufig ein hohes Lehrgeld nach sich ziehen und dafür sorgen, dass mit dem Trading keine Gewinne erwirtschaftet werden. Zwar ist es normal, als Anfänger zu Beginn den einen oder anderen Fehler zu machen, allerdings lässt sich die Trading-Performance mit Kenntnis häufig auftretender Fallstricke bereits von Beginn an deutlich verbessern.
1. Kein ausreichendes Risikomanagement
Ein gutes Risikomanagement ist für den Erfolg beim Trading von besonderer Bedeutung. Dabei beschäftigt sich das Risikomanagement unter anderem mit den Fragen, zu welchem Zeitpunkt ein Trade wieder geschlossen werden soll und wie viel Kapital in einen einzelnen Trade investiert wird. Je mehr Kapital im Verhältnis zum Gesamtkapital in einen einzelnen Trade investiert wird, desto größer fällt auch das Risiko aus. Trading-Anfänger sollten sich daher bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wie viel Risiko sie beim Trading eingehen möchten und ihre Risikomanagement-Strategie entsprechend ausrichten. Wenn Trader diesen wichtigen Punkt vernachlässigen, werden sie früher oder später ihr Kapital verlieren, selbst wenn es zu Beginn gut läuft. Wichtig ist zudem, dass die jeweilige Strategie strikt befolgt wird. Nur auf diese Weise ist gewährleistet, dass keine emotionalen Entscheidungen getroffen werden.
2. Mangelnde Vorbereitung
Einige Trading-Anfänger möchten sofort Erfolge erzielen und daher so schnell wie möglich mit dem Trading beginnen. Eine mangelhafte Vorbereitung erhöht allerdings die Wahrscheinlichkeit von Fehlern. Trading-Anfänger sollten sich daher noch vor dem ersten Trade ausführlich mit der Thematik auseinandersetzen. Zahlreiche Broker und Webseiten mit dem Fokus auf Trading bieten hilfreiche Informationen und Lernmaterialien, die Tradern den Alltag erheblich erleichtern. Viele Trader erlernen das Trading über ein kostenfreies Demokonto und sammeln auf diese Weise erste Erfahrungen, ohne eigenes Kapital zu riskieren.
3. Emotionales Handeln
Viele angehende Trader scheitern, weil sie sich von ihren Emotionen beeinflussen lassen. Trader dürfen sich beim Handeln nicht von der Angst leiten lassen, da ansonsten ein Trade womöglich zu früh geschlossen wird. Andersherum müssen Trader allerdings auch ihre Gier im Griff behalten, um einen Trade nicht zu lange offen zu halten. Hier schafft ein konkretes Handelssystem Abhilfe. Wenn Trader ausschließlich basierend auf einem System handeln, können sie keine Fehler aufgrund von Emotionen machen.
4. Den falschen Broker auswählen
Auch die Wahl eines Brokers hat großen Einfluss auf den Erfolg beim Trading. Trading-Anfänger sollten nicht den erstbesten Broker auswählen, der ihnen im Internet angezeigt wird. Das liegt daran, dass sich die Transaktionskosten von Anbieter zu Anbieter gravierend unterscheiden. Wird ein Broker mit hohen Gebühren ausgewählt, wirkt sich das negativ auf die Rendite aus. Dabei lässt sich dieser Fehler leicht vermeiden, indem vor der finalen Entscheidung ein umfangreicher Vergleich verschiedener Broker durchgeführt wird.
5. Keine Nutzung von Stop Loss
Beim Trading ist es besonders wichtig, das Risiko gering zu halten und potenzielle Verluste zu begrenzen. Hierfür können Trader einen sogenannten Stop Loss setzen. Dieser sorgt dafür, dass die Position beim Unterschreiten eines bestimmten Preises automatisch geschlossen wird. Auf diese Weise lässt sich der Verlust verringern, sollte der Kurs deutlich fallen. Das ist ein großer Vorteil, wenn sich der Markt nicht so entwickelt, wie erhofft.