Wer ist Jana Pareigis und warum wird sie in Medienkreisen immer häufiger genannt? Die 1981 in Hamburg geborene Journalistin und Fernsehmoderatorin ist vor allem durch ihre Arbeit beim ZDF-Morgenmagazin bekannt. Darüber hinaus hat sie sich mit ihrem Buch „Grenzenlos: Wie ich meine Hautfarbe vergaß“ und ihrem Engagement gegen Rassismus einen Namen gemacht.
Was über Jana Pareigis gesichert ist und was im Dunkeln bleibt
Jana Pareigis wurde 1981 in Hamburg geboren. Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater stammt aus Nigeria. Sie studierte Politikwissenschaft und Journalistik in Hamburg und London. Nach dem Studium arbeitete sie für den NDR und später für das ARD-Studio New York. Seit 2015 moderiert sie das ZDF-Morgenmagazin. 2020 veröffentlichte sie ihr Buch „Grenzenlos: Wie ich meine Hautfarbe vergaß“, in dem sie ihre Erfahrungen als Schwarze Frau in Deutschland thematisiert. 2021 erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis für ihre Moderation. 2023 vertrat sie Maybrit Illner in deren gleichnamiger Talkshow. Aktuell ist sie Teil des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin. Für zusätzlichen Hintergrund erklärt Jana Pareigis das Thema ausführlicher
Was nicht öffentlich bekannt ist: Details über ihr Privatleben, etwa ob sie verheiratet ist oder Kinder hat, sucht man in den Medien vergeblich. Auch über ihre genauen Aufgaben im Hauptstadtstudio gibt es keine detaillierten Informationen. Pareigis selbst hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Wie Jana Pareigis in verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen wahrgenommen wird
Jana Pareigis wird in Deutschland vor allem als kompetente und sympathische Moderatorin geschätzt. Ihre Berichterstattung über Rassismus und Diversität findet besonders bei jüngeren Zuschauern und Menschen mit Migrationshintergrund Anklang. In den sozialen Medien wird sie oft als Vorbild für People of Color in den Medien genannt. In konservativeren Kreisen stößt ihr Engagement für Diversität gelegentlich auf Kritik, die jedoch meist sachlich bleibt. International ist sie vor allem im deutschsprachigen Raum bekannt, ihre Arbeit wird aber auch in Fachkreisen im Ausland wahrgenommen. Für zusätzlichen Hintergrund erklärt Official site das Thema ausführlicher
Ihre Rolle als Tochter eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter macht sie zu einer Stimme, die Brücken zwischen Kulturen baut. In Nigeria selbst ist sie weniger bekannt, aber in der deutschen nigerianischen Community wird sie als erfolgreiche Vertreterin der zweiten Generation gefeiert.
Vergleich mit anderen Journalistinnen und Aktivisten im Bereich Diversität
Jana Pareigis wird oft mit anderen Journalistinnen verglichen, die sich für Diversität einsetzen, wie etwa Aminata Touré oder Hadija Haruna-Oelker. Während Touré als Politikerin aktiv ist, bleibt Pareigis im journalistischen Bereich. Haruna-Oelker, ebenfalls Journalistin und Autorin, hat mit ihrem Buch „Die Schönheit der Differenz“ einen ähnlichen Ansatz wie Pareigis, legt aber mehr Wert auf theoretische Grundlagen. Pareigis hingegen betont in ihrem Buch die persönliche Erfahrung.
Im Vergleich zu US-amerikanischen Journalistinnen wie Robin Roberts oder Soledad O’Brien ist Pareigis weniger international bekannt, aber in Deutschland ähnlich einflussreich. Ihr Fokus auf den deutschen Kontext macht sie zu einer wichtigen Stimme in der hiesigen Debatte.
| Aspekt | Jana Pareigis | Aminata Touré | Hadija Haruna-Oelker |
|---|---|---|---|
| Beruf | Journalistin, Moderatorin | Politikerin (Grüne) | Journalistin, Autorin |
| Bekanntestes Werk | „Grenzenlos“ (2020) | Politische Arbeit | „Die Schönheit der Differenz“ (2022) |
| Schwerpunkt | Persönliche Erfahrung, Medienpräsenz | Politische Teilhabe | Theoretische Grundlagen, Intersektionalität |
Aktuelle Entwicklungen und Ausblick: Was kommt als Nächstes für Jana Pareigis?
Jana Pareigis ist weiterhin fester Bestandteil des ZDF-Morgenmagazins und arbeitet im Hauptstadtstudio in Berlin. 2023 sprang sie für Maybrit Illner ein, was ihre Vielseitigkeit unterstreicht. Es ist wahrscheinlich, dass sie in Zukunft weitere Talkshow-Moderationen übernehmen wird. Auch ein zweites Buch ist nicht ausgeschlossen, nachdem ihr erstes Werk positive Resonanz erhielt. Ihr Engagement für Diversität wird voraussichtlich weitergehen, da das Thema in den Medien zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Ob sie eine eigene Sendung bekommt oder in höhere Führungspositionen aufsteigt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sie eine der profiliertesten Stimmen zum Thema Rassismus in Deutschland ist. Die Medienlandschaft wird sich weiter verändern, und Pareigis wird dabei eine Rolle spielen.
Frequently Asked Questions
Warum engagiert sich Jana Pareigis gegen Rassismus?
Jana Pareigis hat als Schwarze Frau in Deutschland selbst Rassismus erfahren. In ihrem Buch „Grenzenlos“ beschreibt sie, wie sie lernte, mit Vorurteilen umzugehen. Sie möchte durch ihre Arbeit und ihr Engagement dazu beitragen, dass People of Color in den Medien sichtbarer werden und Rassismus offen thematisiert wird.
Stimmt es, dass Jana Pareigis den Deutschen Fernsehpreis erhalten hat?
Ja, das ist korrekt. Sie wurde 2021 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Moderation“ ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte für ihre Arbeit beim ZDF-Morgenmagazin. Es gibt keine gegenteiligen Behauptungen, die diesen Fakt in Frage stellen.
Wo arbeitet Jana Pareigis aktuell?
Jana Pareigis arbeitet derzeit im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin. Sie ist weiterhin als Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins tätig. Zuvor war sie für den NDR und das ARD-Studio New York aktiv. Ihr genauer Aufgabenbereich im Hauptstadtstudio ist nicht im Detail öffentlich.
Wann erschien das Buch von Jana Pareigis?
Ihr Buch „Grenzenlos: Wie ich meine Hautfarbe vergaß“ wurde im Jahr 2020 veröffentlicht. Es erschien im Verlag Hoffmann und Campe. Das Buch behandelt ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und ihre Suche nach Identität als Tochter einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters.
Welchen Einfluss hat Jana Pareigis auf die deutsche Medienlandschaft?
Jana Pareigis gilt als wichtige Stimme für Diversität in deutschen Medien. Sie hat durch ihre Präsenz im ZDF-Morgenmagazin und ihr Buch dazu beigetragen, dass Themen wie Rassismus und Identität breiter diskutiert werden. Ihr Einfluss zeigt sich auch darin, dass sie als Vorbild für junge Journalistinnen mit Migrationshintergrund dient.
Wie Jana Pareigis ihren journalistischen Stil definiert
Jana Pareigis legt in ihrer Arbeit großen Wert auf eine ruhige, sachliche und dennoch einfühlsame Art der Berichterstattung. Sie selbst beschreibt ihren Stil als „zuhörend“ und „fragenstellend“, ohne dabei die kritische Distanz zu verlieren. In Interviews betont sie, dass sie sich bewusst gegen eine konfrontative Gesprächsführung entscheidet, um Gästen Raum für differenzierte Antworten zu geben. Diese Haltung zeigt sich besonders in ihren Gesprächen mit Menschen, die von Rassismus betroffen sind – sie lässt sie ausreden, unterbricht nicht und versucht, die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Kollegen loben ihre Fähigkeit, auch in heiklen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und die Diskussion sachlich zu führen. Ihr Ansatz unterscheidet sich damit von manchen anderen Moderatorinnen, die eher auf Zuspitzung setzen. Pareigis vertraut darauf, dass die Fakten für sich sprechen, wenn man sie klar und unaufgeregt präsentiert.
Die Rolle von Social Media in der öffentlichen Wahrnehmung von Jana Pareigis
In den sozialen Netzwerken ist Jana Pareigis präsent, aber nicht übermäßig aktiv. Sie nutzt Plattformen wie Instagram und Twitter (X) vor allem, um auf ihre Sendungen und Buchveröffentlichungen hinzuweisen. Persönliche Einblicke gibt sie nur selten. Diese Zurückhaltung ist bewusst: Sie möchte ihre Privatsphäre schützen und vermeiden, dass ihre Arbeit von privaten Äußerungen überschattet wird. Dennoch hat sie auf Social Media eine treue Fangemeinde aufgebaut, die ihre Beiträge zu Rassismus und Diversität regelmäßig kommentiert und teilt. Kritische Stimmen gibt es ebenfalls, vor allem von Nutzern, die ihr eine zu starke Fokussierung auf Identitätspolitik vorwerfen. Pareigis begegnet solcher Kritik meist mit sachlichen Argumenten oder ignoriert sie ganz. Ihre Social-Media-Strategie ist damit ein Spiegelbild ihres journalistischen Stils: professionell, zurückhaltend und auf die Sache konzentriert. Im Vergleich zu anderen Journalistinnen, die täglich mehrere Posts absetzen, wirkt ihre Online-Präsenz fast minimalistisch. Doch genau das schätzen viele ihrer Follower: Sie erleben eine Moderatorin, die nicht um jeden Preis Aufmerksamkeit sucht, sondern ihre Reichweite gezielt für Themen nutzt, die ihr am Herzen liegen.
Wie Jana Pareigis auf Rassismusvorwürfe in den Medien reagiert
Im Laufe ihrer Karriere wurde Jana Pareigis mehrfach selbst Ziel rassistischer Anfeindungen. In Interviews hat sie darüber gesprochen, wie sie mit Hasskommentaren und diskriminierenden Äußerungen umgeht. Ihre Strategie ist es, solche Vorfälle nicht zu ignorieren, aber auch nicht übermäßig zu dramatisieren. Sie meldet beleidigende Kommentare bei den Plattformen und geht in seltenen Fällen rechtlich dagegen vor. Öffentlich thematisiert sie die Angriffe nur dann, wenn sie einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang herstellen kann. So nutzte sie beispielsweise eine Welle rassistischer Kommentare nach einer Sendung, um über die Alltäglichkeit von Rassismus in Deutschland zu sprechen. Dabei vermeidet sie es, sich selbst in die Opferrolle zu drängen. Stattdessen lenkt sie den Blick auf das strukturelle Problem. Diese Haltung wird von vielen Kollegen respektiert, auch wenn einige ihr vorwerfen, zu gelassen zu reagieren. Pareigis selbst sagt, dass sie sich nicht von Hass einschüchtern lassen will – das sei genau das, was die Täter erreichen wollten. Ihr Umgang mit Anfeindungen ist damit auch ein Statement: Sie lässt sich nicht mundtot machen, sondern nutzt ihre Plattform, um auf Missstände hinzuweisen.
Welche Auszeichnungen und Ehrungen Jana Pareigis erhalten hat
Neben dem Deutschen Fernsehpreis 2021 hat Jana Pareigis im Laufe ihrer Karriere mehrere weitere Auszeichnungen erhalten. 2022 wurde sie mit dem „Grimme-Preis“ in der Kategorie „Unterhaltung“ für ihre Moderation des ZDF-Morgenmagazins ausgezeichnet. Die Jury lobte ihre „authentische und souveräne Gesprächsführung“ sowie ihre Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu vermitteln. Im selben Jahr erhielt sie den „Medienpreis für Integration und Migration“ der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Diese Ehrung würdigte ihr Engagement für Diversität und ihren Beitrag zur Sichtbarkeit von People of Color in den Medien. 2023 folgte der „Julius-Campe-Preis“ für ihr Buch „Grenzenlos“, der von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur verliehen wird. Die Auszeichnungen zeigen, dass Pareigis nicht nur beim Publikum, sondern auch in der Fachwelt hohes Ansehen genießt. Sie selbst reagiert bescheiden auf die Ehrungen und betont stets die Teamleistung hinter den Sendungen. Dennoch sind die Preise ein Indikator dafür, dass ihr Ansatz – persönliche Betroffenheit mit journalistischer Professionalität zu verbinden – auf breite Zustimmung stößt.
Wie Jana Pareigis junge Journalistinnen und Journalisten inspiriert
Jana Pareigis ist für viele junge Menschen, insbesondere für solche mit Migrationshintergrund, zu einem Vorbild geworden. In Vorträgen und Workshops an Universitäten und Journalistenschulen spricht sie regelmäßig über ihren Werdegang und die Herausforderungen, denen sie begegnet ist. Sie ermutigt angehende Journalistinnen, sich nicht von Vorurteilen abschrecken zu lassen und ihre eigene Perspektive als Bereicherung zu sehen. Besonders wichtig ist ihr der Hinweis, dass Diversität nicht nur ein Trendthema ist, sondern eine dauerhafte Notwendigkeit für die Medienlandschaft. Viele ihrer Mentees berichten, dass sie durch Pareigis‘ Offenheit und ihre Bereitschaft, eigene Fehler zuzugeben, Vertrauen gefasst haben. Pareigis selbst sagt, dass sie sich wünscht, dass irgendwann die Hautfarbe einer Moderatorin keine Rolle mehr spielt – aber bis dahin müsse man aktiv für Sichtbarkeit kämpfen. Ihre Botschaft ist klar: Man muss nicht perfekt sein, um etwas zu bewegen. Diese Haltung macht sie gerade für junge Menschen attraktiv, die sich in einer oft von Perfektionismus geprägten Branche orientieren wollen. Ihr Einfluss zeigt sich auch darin, dass immer mehr Medienhäuser Diversitätsprogramme auflegen und gezielt nach Moderatorinnen mit Migrationshintergrund suchen – ein Trend, den Pareigis mit angestoßen hat.
Wie Jana Pareigis die Berichterstattung über Rassismus verändert hat
Jana Pareigis hat durch ihre Arbeit im ZDF-Morgenmagazin und ihr Buch dazu beigetragen, dass Rassismus in Deutschland häufiger und differenzierter thematisiert wird. Vor ihrer Zeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurde das Thema oft nur am Rande behandelt oder auf extreme Fälle reduziert. Pareigis hingegen schafft es, alltäglichen Rassismus sichtbar zu machen, ohne dabei in eine belehrende Haltung zu verfallen. Sie lädt Betroffene ein, ihre Geschichten zu erzählen, und stellt kluge Nachfragen, die den Zuschauern neue Perspektiven eröffnen. Kollegen aus der Branche bestätigen, dass ihre Art der Berichterstattung Maßstäbe gesetzt hat. In Redaktionskonferenzen wird ihr Name häufig genannt, wenn es um die Frage geht, wie man sensible Themen angemessen aufbereitet. Ihr Einfluss reicht dabei über das ZDF hinaus: Auch andere Sender haben begonnen, mehr Wert auf diversitätssensible Berichterstattung zu legen. Pareigis selbst sieht sich nicht als Vorreiterin, sondern als Teil einer Bewegung, die längst überfällig war.
Welche Projekte Jana Pareigis in Zukunft plant
Konkrete Angaben zu zukünftigen Projekten macht Jana Pareigis selten. In Interviews deutet sie jedoch an, dass sie weiterhin im journalistischen Bereich arbeiten und sich für Diversität einsetzen wird. Ein zweites Buch ist nicht ausgeschlossen, aber derzeit nicht offiziell angekündigt. Auch eine eigene Talkshow oder ein Podcast-Format wären denkbar, da sie bereits mehrfach als Vertretung für Maybrit Illner eingesprungen ist und dabei gute Kritiken erhalten hat. Im ZDF-Hauptstadtstudio wird sie voraussichtlich weiterhin an der politischen Berichterstattung mitwirken. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen Initiativen, die sich für mehr Diversität in den Medien einsetzen. So ist sie beispielsweise Mitglied im Beirat der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“, einem Netzwerk, das sich für eine vielfältigere Medienlandschaft starkmacht. Ihre genauen Pläne bleiben jedoch bewusst vage – Pareigis möchte sich nicht zu früh festlegen, sondern flexibel auf neue Chancen reagieren. Fest steht, dass sie eine der gefragtesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen ist und ihr Wort in der Branche Gewicht hat.
Wie Jana Pareigis die Berichterstattung über Rassismus verändert hat
Jana Pareigis hat durch ihre Arbeit im ZDF-Morgenmagazin und ihr Buch dazu beigetragen, dass Rassismus in Deutschland häufiger und differenzierter thematisiert wird. Vor ihrer Zeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurde das Thema oft nur am Rande behandelt oder auf extreme Fälle reduziert. Pareigis hingegen schafft es, alltäglichen Rassismus sichtbar zu machen, ohne dabei in eine belehrende Haltung zu verfallen. Sie lädt Betroffene ein, ihre Geschichten zu erzählen, und stellt kluge Nachfragen, die den Zuschauern neue Perspektiven eröffnen. Kollegen aus der Branche bestätigen, dass ihre Art der Berichterstattung Maßstäbe gesetzt hat. In Redaktionskonferenzen wird ihr Name häufig genannt, wenn es um die Frage geht, wie man sensible Themen angemessen aufbereitet. Ihr Einfluss reicht dabei über das ZDF hinaus: Auch andere Sender haben begonnen, mehr Wert auf diversitätssensible Berichterstattung zu legen. Pareigis selbst sieht sich nicht als Vorreiterin, sondern als Teil einer Bewegung, die längst überfällig war.
Welche Projekte Jana Pareigis in Zukunft plant
Konkrete Angaben zu zukünftigen Projekten macht Jana Pareigis selten. In Interviews deutet sie jedoch an, dass sie weiterhin im journalistischen Bereich arbeiten und sich für Diversität einsetzen wird. Ein zweites Buch ist nicht ausgeschlossen, aber derzeit nicht offiziell angekündigt. Auch eine eigene Talkshow oder ein Podcast-Format wären denkbar, da sie bereits mehrfach als Vertretung für Maybrit Illner eingesprungen ist und dabei gute Kritiken erhalten hat. Im ZDF-Hauptstadtstudio wird sie voraussichtlich weiterhin an der politischen Berichterstattung mitwirken. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen Initiativen, die sich für mehr Diversität in den Medien einsetzen. So ist sie beispielsweise Mitglied im Beirat der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“, einem Netzwerk, das sich für eine vielfältigere Medienlandschaft starkmacht. Ihre genauen Pläne bleiben jedoch bewusst vage – Pareigis möchte sich nicht zu früh festlegen, sondern flexibel auf neue Chancen reagieren. Fest steht, dass sie eine der gefragtesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen ist und ihr Wort in der Branche Gewicht hat.